Lieber Gott, lass mich eine Lesbe sein, Teil 2: Mitt Romney

Nun hören wir, dass ein weiterer Bewerber der Republikaner für die US-Präsidentschaft seine Probleme mit Lesben und Schwulen hat. Mitt Romney muss laut der Süddeutschen leugnen, jemals für gleiche Rechte von Homosexuellen gewesen zu sein. Er wird sich jetzt vor den Republikanern tatsächlich davor rechtfertigen, dass in seinem Wahlkampf für das Gouverneursamt in Massachusetts 2002 ein pinker Flyer aufgetaucht ist, der im Namen von ,,Mitt“ aussagte:

Alle Bürger sollten gleiche Rechte haben, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung

Damals hat er die Wahl gewonnen. Heute aber droht ihm wegen desselben Flyers der Verlust von Wählern. Sein Wahlkampfteam verwickelt sich in Widersprüche und sein damaliger Kommunikationschef behauptet steif und fest: ,,Ich weiß nicht, woher diese pinkfarbenen Flyer kamen. Ich weiß nicht, wer sie verteilt hat. Ich habe sie nie gesehen – “, während ein ehemaliger Praktikant versichert, dass die Flyer auf einem Prideweekend von den Mitarbeitern Romneys verteilt wurden.
Vielleicht war es tatsächlich nicht die Unterstützung der queeren Gemeinde gewesen, die ihn damals gewinnen ließ. So oder so, ich finds zum Kotzen, dass er heute leugnen muss, dass er jemals beabsichtigte, ihre Rechte stärken zu wollen.