USA: Anti-Abtreibung die hundertzweimillionste

Nur kurz aus dem wilden Westen: Der Senat von Arizona (USA) hat ein Gesetzesentwurf durchgelassen, das happig ist: Schwangeren Frauen dürfen Informationen vorenthalten werden bezüglich der Gesundheit ihres Kindes, wenn nach der Meinung des Arztes diese Informationen zu einer Abtreibung führen könnten.
Es scheint sich in den Staaten gesetzesmäßig gerade alles in die Richtung zu bewegen, schwangere Frauen, die frei entscheiden wollen, nach allen Regeln der Kunst zu kriminalisieren und in die Enge zu treiben. Informationen vorzuenthalten ist ein weiterer Schritt, Frauen unmündig zu machen. Ich frage mich, wo die Gegenreaktion bleibt.


1 Antwort auf „USA: Anti-Abtreibung die hundertzweimillionste“


  1. Gravatar Icon 1 sojic 06. Juni 2012 um 19:14 Uhr

    Es erfüllt mich mit Empörung so was zu lesen, wo ist den das Recht auf Selbstbestimmung der Frauen? Ich meine, es gibt kein Recht auf Abtreibung. Aber eine Abtreibung kann manchmal notwendig sein. Diese Notwendigkeit kann niemand anderes feststellen als die schwangere Frau, denn es ist ihr Körper, der noch ein anderes Lebewesen als Teil von sich selbst beherbergt,
    um den es hier geht. In aller Regel wird diese Entscheidung von der betroffenen Frau selbst als höchst problematisch empfunden und
    alles andere als leichtfertig getroffen.

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