Archiv für April 2012

Homophobie in der CDU von Plauen

CDU Stadtrat von Plauen darüber, dass „Lesben und Schwule nichts für ihre Krankheit können“ und den „Betroffenen Hilfe angeboten werden muss“. Und wirft dabei jedem*r Intoleranz vor, der*die darauf was entgegnet. Oh please.

Fefe flauschen

Hihi. Wer es mitgekriegt hat: Fefe hat sich auf seinem Blog ziemlich über Ponyavatare lustig gemacht. Jetzt wurde seine Seite hübsch umgestaltet …

Mehr Gerüchte dazu beim Kotzenden Einhorn.

Schmerzensmänner

Nochmal ein tolles Update zu sogenannten Schmerzensmännern bei anarchie und lihbe.

Bäumchen und die Charts

Hallo ihr Lieben

In letzter Zeit waren sehr viele Leser*innen auf meinem Blog, was sich auch in der Statistik niederschlug. Hier etwas, über das ich mich heute Abend sehr gefreut habe:

Platz 12 auf Blogsport … ist ne wirklich tolle Sache. Danke fürs Vorbeischneien und auch fürs Kommentieren! Fühle mich sehr geehrt!

Euer Bäumchen

Petition gegen Staudamm

Petition gegen den Belo Monte Staudamm und zur Rettung von Lebensraum: Amazon Watch

Stalker outen

Sportlerin wehrt sich gegen Stalker: Durch Outing. Link

Feminismus in der arabischen Welt

Feminismus in der arabischen Welt: Link

Tiere und Gender

Toll: Verschiedene Tiere und ihre sehr pluralistischen Geschlechtsrollen. Soviel zur ,,natürlichen“ Einheit von Mann und Frau.Link

Ich bin kein Rassist, aber …

,,Ich bin kein Rassist, aber …“ meistens ein Vollhonk. Auf einer Tumblr-Seite sammeln sich nun die Sprüche bekennender Nicht-Rassisten und Nicht-Rassistinnen.

Nazis und Poststrukturalismus

Julia Schramm über Nazi-Diskurse, die bis heute reichen. Link

Böse amerikanische Ordensfrauen

Feministische Umtriebe bei den US-amerikanischen Ordensfrauen. Link

Triggerwarnung: Rassismus: Genitalverstümmelung[s-Show] beim World Art Day in Stockholm


(Quelle: friatider)

Widerliche, widerliche Welt. Das Foto, getwittert von Nadine Lantzsch, zeigt einen Kuchen, der den stereotypen Körper einer schwarzen Frau darstellt. Durch ein Loch am Tisch hat der sogenannte „Künstler“ den Kopf geschoben, der in schrillstem Blackface bemalt ist, und schreit jedesmal, wenn jemand in den Kuchen schneidet. Eine sogenannte Genitalverstümmelung wird anfangs durchgenommen; das heißt, der Kuchen wird dort angeschnitten, wo er die Genitalien der Frau darstellt. Und alle stehen herum und lächeln vor der Kamera.

Wer sind die Menschen? Es ist die Kulturministerin Schwedens, Lena Adelsohn Liljeroth, umgeben von Teilen der linken Elite Stockholms. Eine Ministerin, die offiziell strikt gegen Rassismus eintritt.
Yes indeed.

Ganz ehrlich, wie pervertiert muss mensch sein? Und das von sogenannten Linken, die sich in ihrer kulturellen Distinktion sonnen und Fotos schießen von dem Spektakel.

Für das nächste Bild gehts nach dem Klick weiter, aber Triggerwarnung, weil ich es echt schlimm finde.
(mehr…)

Anonymisierte Bewerbungen und ihre Wirkung

Anonymisierte Bewerbungen besser für Frauen. Link

Aufruf BLOCKUPY Frankfurt der Befreiungstheologen

Aufruf des Befreiungstheologischen Netzwerks zur BLOCKUPY Frankfurt.

Homosexuelle in Uganda

In Uganda ist die Lage für Homosexuelle weiterhin lebensgefährdend. Link

König von Spanien auf Elefantenjagd.

Spaniens König geht während der Krise Elefanten jagen. Link

Indect und Co.

Über Indect und seine großen Brüder: Telepolis.

Weltwoche/The Boy Behind the Photo

Die Weltwoche eröffnete letzten mit diesem rassistischen Cover. Und hier: The Boy Behind the Photo.

Geburtstagspapst der reaktionärste der Neuzeit

Papst hat Geburtstag. Kleine Abrechnung.

Ekel-Rant: „Machismo gegen Kapitalismus“ – oder so hab ichs verstanden.

Ich wollte gestern zu unserer Hausbar runtergehen. War mal wieder ne Party, hieß mal wieder ,,Feiern gegen Kapitalismus“. Or so. Ein Hiphop-Künstler trat auf. Ich lugte durch die Tür, es war heiß, stickig und eng und an Tanzen war nur zu denken, wenn frau es mochte, sich an Mittänzern zu reiben. Ich blieb vor der Tür stehen. Irgendwann drang der Text des als kritischdenkend bekannten Künstlers zu mir durch. Es ging um Kapitalismuskritik, Klassenkampf, Schönheitsideale, Heteronormativität, etc. Das ganze Paket also, über das der Künstler rappte.
Ich warf mehrere Blicke durch den Raum. Die meisten Menschen hier kannte ich. Da gab es den Anarchisten , der Antifamackertum für eine geeignete Strategie hält gegen Nazis und immer zwei Geliebte auf einmal hat. Oder den Esoterik-Hippie, der die ,,Natürlichkeit“ der heterosexuellen Beziehung befürwortet und alles andere für unnatürlich erklärt. Die vielen Jungen, die vor allem Spaß haben wollten und vertraute Parolen mitsingen. Alles Menschen, die ihre typisch heteronormativen Beziehungen führen, Polyamorie und Queerness in ihrem Halbwissen zu etwas verdrehen, das gerade den Typen weiteres Machogehabe erlaubt. Frauen, die auf halbwegs definierte Beziehungen warten und solange mit einem Typen schlafen, bis er genug hat von ihnen. Die Männer, wüsste nicht, welche Gruppe ich da schlimmer fände: Auf der einen Seite die Machos, vor denen frau gewarnt wird, offensichtliche Weiberhelden. Auf der anderen Seite die selbsternannten Feministen, die den Frauen erklären, was ,,richtiger“ Feminismus ist, in Diskussionsrunden dominieren und sich öffentlich beschweren, dass ihre Freundinnen beim Sex nicht den aktiven Part übernehmen. Alles in allem: Weiße deutsche Männer zwischen 18 und 30, die den Raum füllen, Liedtexte mitgrölen und vor allem eins tun: sich selbst feiern, ihre Auserwähltheit, ihre Freiheit, das fehlende Bewusstsein, den meisten Platz beim Tanzen zu bekommen, weil so gewohnt, sich breit machen zu dürfen.

In solchen Momenten frage ich: Was machen wir da? Ist das Ganze ein Spiel, nur ein Ritual des Erwachsenwerdens, das man zelebriert; Kritischsein als Lifestyle, der auswendig gelernt wird, um damit die nächste Frau zu beeindrucken, die mann ins Bett kriegen will? Warum lerne ich gerade in der linken Szene so wenige selbstbewusste Frauen kennen; liegt es daran, dass geglaubt wird, wir hätten alles erreicht? Was? Einen etwas subtileren Sexismus? Einen Möchtegern-Antirassismus, der bei der nächsten Critical-Whiteness-Runde vehement vorgebetet wird und der aber in der Köpfen der größten Antifaschisten nur bedeutet, Rassismusbetroffene seien vor allem eins: Opfer, aber keine Subjekte? Was sind wir? Eine elitäre kleine Clique von Menschen, die irgendwann gut bezahlt werden wird. Und bis dahin wird abgefeiert.

Auf so einer Revolution will ich gar nicht tanzen. Ekel, Ekel, Ekel.