Archiv für August 2012

Queerfestival Copenhagen, Bericht von @franziska_

„Queer muss radikal antirassistisch und nicht nur ein bisschen kritisch-weiß sein. Queer muss Trans_identitäten konsequent affirmieren und Biologismen und Essentialismen plattmachen. Queer muss Bisexualität als Ganzes akzeptieren und sich gegen die Fremdwahrnehmung von Homo-Hetero-Doppelidentität und die Marginalisierung von Bisexualität positionieren.“ Von Anarchieundlihbe

How to be alone

Schönes Video bei Riotmango gefunden übers Alleinsein. Ein Thema, das mich gerade offensichtlich sehr beschäftigt.

Klassenverbündete

Von ClaraRosa ein paar Tipps, gute Klassenverbündete zu werden.

Fauxministen und ihre Rhetorik

Von Accalmie: Sehr schöne wütende Abrechnung mit einem Fauxministen! (englisch)

Blogempfehlung Zapperlott

Bitte alle dahin und lesen! Sprachlose*r Drittaccount bei Twitter, die*der nur auf seinen*ihren Blog hinwies. @starebearcare mit dem Blog Zapperlott.

Speziesismus-Text

In manchen Punkten sehr gut, in manchen Punkten möcht ich den nur zerfetzen (kommt vielleicht noch): Text über Speziesismus beim Philosophenstübchen. Schlimmstes Zitat: ,,dass die Tiere selbst sich nicht beteiligen an unserem Versuch, sie zu befreien.“ Uäärh.

TW: PETA und Fatshaming

PETA in Sachen Fatshaming und Sexismus wieder der absolute „Treffer“. Triggerwarnung, weil echt bescheuert.

Nicht in einer RZB stecken und gut damit leben können.

„I was born to be a spinster, and by God, I am going to spin.“Gefunden bei Hilal Sezgin, unglaublich tolle Ansage eines Langzeit-Singles.

Knutschdebatte und Gefühle zeigen

Zum Gefühle zeigen in der Öffentlichkeit hat nochmal @moderndragon eine schöne Kritik.

Demografie und Misanthropie

Bin dafür, dass über Demografie nur so geschrieben werden soll: „Verteidigung der Misanthropie“, von Hilal Sezgin. Schon etwas älter, aber toll!

Allgemeine Ansagen und Verlautbarungen: Links zu Coolen Themen(tm)

Was ich hier mal klarstellen will: Ich bin zu oft bei Twitter! Und bevor ich bei Twitter war, hab ich mich immer gefragt, warum ich denn nie was von der feministischen Mafiasphäre mitkriege und dachte, die deutsche feministische Bloggeria sei dem Tode geweiht, weil sie nur so zögerlich vor sich hinbloggt. Falsch gedacht! Die tummeln sich auf Twitter und Facebook, shitstormen fleißig vor sich hin und Sexisten vor sich her und regen sich im Allgemeinen viel auf, vor allem über Sachen, die sie verlinken. Es lohnt sich, dem beizutreten. Wer das nicht will, für den* und die* werde ich hier auf meinem Blog eine kleine Serviceleistung anbieten: Ich versuche, alles was mir gefällt und bei dem ich auf Twitter mitfiebere, hier zu verlinken. Begutachtbar ist das dann in meiner großartigen Sidebar rechts, die es nun schon sehr vel länger gibt, aber auf die ich nun auchmal hinweisen will.
Pause. Hinweis. Pause.
So. Ich hoffe, euch geht es gut. Ich mag euch und mag eure Kommentare. Wenn ich mal nicht antworten kann, liegt das daran, dass ich Nerven bündle.
Liebes Grußle, Bäumchen

In der Kürze liegt des Pudels Kern vergraben: Hollywoodpärchengenerve Teil 1 von bestimmt vielen

Das Lächerlichste, was die Hollywoodsche Traumfabrik und ihre alptraumartigen Kollegen derzeit kreiieren, ist die obligatorische Kussszene zweier Protagonist*nnen, die sich von der senkrechten Position immer zwingend(!) in die waagrechte begeben. Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Bild gesehen habe; ich wünsche mir, dass jemand mal all diese Szenen sammelt und zusammenschneidet. Und da es meistens immer Heteropärchen sind, liegt dabei auch noch die Frau häufig unten bzw. ihr werden als erste die ,,Knie schwach“ und sie kann sich nur nach hinten fallen lassen und zum Glück steht da immer eine Matratze oder ein Bett oder wenigstens ein Maisfeld zur Verfügung. Und: Ausblendung. Impliziert wird grandioser gefühlvoller Sex. Den zeigen wir aber nicht, weil Vorabendsendung/Sex doof ist/Dein Kind bestimmt heimlich mitguckt/unsere Sexszenen immer schlecht werden. In diesem sich auf das Bett/die Matratze/den Heuhaufen fallen lassen liegt die Kurzgeschichte, wie wahnsinnig leidenschaftlich dies alles wohl sein muss, weil niemand guckt, ob nicht doch ein Buch/ein Igel/das Kind, das heimlich mitguckt, unter der Decke/auf der Matratze/im Heu liegt. Diese Art, wie sich die Partner*innen umschlungen halten und dann kippen, sehe ich so ähnlich nur bei Paar-Bungeejumpings über die Klippe.