Gender

Die Romantische Zweierbeziehung. Eine Betrachtung.

Anbetungswürdige Kritik an der Romantischen Zweierbeziehung(RZB). Hatte den Text ein paar Wochen bei mir liegen, weil er mir erst zu lang war. Bin sehr dankbar, ihn gelesen zu haben. Via @Sanczny.

Männer erklären Männern Sexismus. Alles supi jetzt?

Männer, die Sexismus für Männer erklären: Artikel dazu im Freitag, der auf Twitter heute ausgiebig diskutiert wurde. Heraus dabei kam diese Kritik vom Khaos.kind.

Kurz verlinkt: Laci Green

Gerade entdeckt: Laci Green, eine Frau, bei der es mich einfach schon glücklich macht, ihr zuzusehen. :-)

Tiere und Gender

Toll: Verschiedene Tiere und ihre sehr pluralistischen Geschlechtsrollen. Soviel zur ,,natürlichen“ Einheit von Mann und Frau.Link

Heteronormativität

Über die Allgegenwärtigkeit von Heterosexismus, gefunden bei Womanist Musings

Sexuelle ,,Moral“ in der Bibel

Wer die Bibel wörtlich nimmt, wird Schwierigkeiten mit ihrer sexuellen Moral bekommen. Die legitimiert nämlich Polygamie, Sexsklaven und Vergewaltigung. Sehr guter Artikel auf Alternet.

Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland

Was in Petersburg schon verboten ist, soll auch für ganz Russland gelten: über Homosexualität zu sprechen.

Anglikaner über Minderheitenrechte

Minderheitenrechte bedrohen die Gesellschaft, so der Anglikaner-Chef aus England.

Verhütung für Männer

Ein sehr wirkungsvolles Verhütungsmittel … für Männer (yay)! Gefunden bei techcitement.

Miss Universe Canada wegen Transsexualität disqualifiziert

Getwittert von Kübra: Miss Universe aus Kanada disqualifiziert als herauskam, dass sie transsexuell ist.

Es muss mehr als Hollywood geben …

boysandgirls

Die Heteronormativität in den meisten Hollywoodfilmen geht mir auf die Nerven. Nicht nur, dass jeder Mensch in so einem Film klar einer Kategorie im binären Geschlechtersystem entspricht und ihn in seiner Bekleidung, seinem Makeup und seinem Charakter stereotyp ausstrahlt, nein. Keine Begegnung zwischen zwei Menschen verschiedenen Geschlechts vergeht, ohne dass diese sexuell aufgeladen sein muss. Frauen werden in vielen Filmen nur in Relation zu einer männlichen Hauptfigur gedacht und füllen das Bedürfnis nach einer Liebesgeschichte. Nach dem Bechdel-Test ist auch nicht viel Frau in Hollywood zu finden. In Liebeskomödien, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen, ist es nicht besser. Ein weiblicher Hauptcharakter ist praktisch austauschbar mit einem anderen, und ihr Lebensglück ist konzentriert auf die Pärchenzweisamkeit; dass es Glück auch in anderen menschlichen Beziehungen zu finden gibt, bleibt außen vor (oder – huch – gar Glück allein zu finden); Freunde sind in solchen Filmen vorrangig dazu da, die Lückenbüßer zu stellen und sich aufzuopfern, wenn die Protagonistin Liebeskummer hat.
Doch auch Filme, die Mainstream bieten für Schwule und Lesben, tuen nichts anderes, als Pärchenisolation zu predigen und bieten für Homosexuelle die Flucht ins Private. Wo es dringend notwendig wäre, weiterhin für die sexuelle Freiheit zu kämpfen, sind Homosexuelle nun in der Gesellschaft angekommen – und wie Rosa von Praunheims Film ,,Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) erste Zeilen schon vor 40 Jahren bestätigten:

Schwule wollen nicht schwul sein, sondern so spießig und kitschig leben wie der Durchschnittsbürger.

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